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Zukunftsdeutung im Wandel der Zeiten


Der Würfel als portables Orakel

Das erste portable Orakel der Welt wurde wahrscheinlich von den Römern erfunden. Es war der Würfel, den wir noch heute in dieser Form kennen: ein dreidimensionaler Kubus mit sechs Flächenseiten, auf denen jeweils die Zahlpunkte von eins bis sechs stehen und der bei einem Wurf eine Zahl, beim Wurf von mehreren Würfeln ein Zahlenpaar oder inhaltlich auch eine Entscheidung pro oder contra eine bestimmte Sache offenbart.

Denn das Wurfergebnis wurde entweder sportlich gedeutet – also wer die meisten Punkte würfelte, gewann – oder divinatorisch, das heißt orakelsehend: wer eine bestimmte Zahl würfelte, dem sollte ein bestimmtes Schicksal beschieden sein.

Würfel
Es gab auch eine verbreitete Interpretation des Wurfergebnisses, nach der gerade Zahlen für Erfolg, ungerade Zahlen aber für Misserfolg stehen, oder auch numerologische Deutungen der Zahlen, die genauere Auskunft über die Zukunft geben. Das Würfeln war insgesamt so beliebt, dass es schon im Altertum Schriftsteller gab, die Regeln und Anleitungen zu einem gelungenen Spiel mit diesem magischen Objekt aufstellten – und sogar auch zum Schummeln.

Bis in die Gegenwart hat sich der traditionelle Brauch, bei wichtigen Entscheidungsfragen spielerisch (aber durchaus mit einer Prise Ernst) die Würfel zu zücken und sie nach dem Gelingen eines Wunsches zu fragen, gehalten, auch wenn dies heute meist in Form einer Anwendung auf dem Computer-Bildschirm geschieht, die per Mausklick ein Wurfergebnis liefert.

Der Zauber des Würfels ist auch für heutige Hellseher und Wahrsager noch vorhanden und findet zuweilen in Beratungspraxen einen Platz, wenn ein Klient, neben der Astrologie, eine Entscheidungshilfe sucht, welche die aktuelle Zeitqualität abbildet: auch hier leistet der Würfel mit seinen sechs Zahlflächen probate Hilfe, indem er ein geplantes Unterfangen mit der energetischen Qualität versieht, welche gerade vorherrscht, und dadurch die Chancen und Grenzen aufweist.

kristallkugel

Der Würfel war insofern innovativ, als er erstmals das Orakelsehen oder Zukunftsdeuten portabel machte – Orakelspiele gab es freilich schon vorher in vielen Kulturen, doch stets war das Orakel an einen bestimmten Ort gebunden wie zum Beispiel den Tempel von Delphi, Rom oder Alexandria und wurde mittels komplizierter Rituale von Priestern praktiziert, die eine Wiederholung oft unmöglich machten.

Der Würfel hingegen war das erste tragbare, mobile Orakel, das bequem in eine Tasche passte und überallhin mit getragen werden konnte, wo man sich gerade aufhielt und nach einer Erhellung von Zukunftsfragen suchte. Auch entband der Würfel das Orakelsehen von der vormals ungebrochenen Deutungsmacht der Priester, denn erstmals konnte jeder Laie eine einfache Frage mittels eines ebenso einfachen Instruments mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten, ohne dem Priester oder dem Tempel für das Übersetzen und Dolmetschen des vermeintlich göttlichen Willens Gebühren zu zahlen oder Opfer zu zollen.

Wenn man so möchte, war der anonyme Erfinder des Würfels – dessen Name sich im Dunkel der Geschichte verliert – so etwas wie der Steve Jobs der Divination, denn er hat mit seinem wahrsagenden Spielzeug die Art, wie Menschen Orakel betreiben, tatsächlich von Grund auf geändert. Die ersten historisch bekannten Würfel waren jedoch natürlich keine modernen High-Tech-Erzeugnisse, sondern simpel konstruierte Gerätschaften, denn sie wurden aus tierischen oder menschlichen Knochen hergestellt und waren grob geschnitzte Objekte ohne viel Zierrat.

Würfel dienten, wie man aus zahlreichen archäologischen Funden aus Römerlagern in Süddeutschland und Frankreich herleiten kann, vor allem den Soldaten der römischen Legionsheere zur Unterhaltung bei den langen Abenden im Lager. Man konsultierte sie, wenn es darum ging, die nächste militärische Attacke zu planen oder auch, um ganz profan auszuknobeln, ob Gaius oder Julius eine Beförderung vom Centurio (Truppenchef) erhält.

Das Spiel mit dem Würfel und seiner mutmaßlich wahrsagerischen Kraft war unter Legionären tatsächlich so beliebt, dass Cäsar, als er im Jahr 49 v.Chr. den Fluss Rubikon in Norditalien überschritt, um dort den Bürgerkrieg zu beenden, den berühmten Spruch formulierte: „Alea iacta est“, was so viel heißt wie „Die Würfel sind gefallen“, im Sinne von: die Entscheidung ist getroffen, und das Schicksal ist erfüllt.

Wenn ein Orakelspiel so verbreitet ist, dass es zum geflügelten Wort in der Alltagssprache wird, kann man davon ausgehen, dass es eine unerhört große historische Bedeutung in der Kultur jener Zeit hatte, und das war bei dem „mobilen Orakel“ Würfel sicherlich der Fall.




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Im Mittelalter war das Orakeldeuten verpönt

Im Mittelalter – also vom Ende des Römischen Reichs bis ins 14. Jahrhundert, als nach Meinung vieler Historiker ideengeschichtlich die Moderne begann – war das Orakeldeuten generell eine verpönte und an vielen Orten unter hohe Strafen gestellte Praxis. Die kirchliche Deutungshoheit über alle Geschehnisse auf dem Himmel und auf Erden duldete es nicht mehr, dass findige Männer und weise Frauen ihren Klienten wie noch zu Zeiten der Antike dabei halfen, Gewissheit über ihre eigene Psyche (Astrologie) oder einen Blick in die nähere Zukunft (Würfel und andere Divinationsmethoden) zu erlangen.

Dennoch wäre es falsch zu behaupten, dass im Mittelalter überhaupt keine Wahrsagerei stattgefunden hätte. Das war durchaus der Fall, allerdings im Verborgenen und hinter vorgehaltener Hand, denn man fürchtete die Macht der kirchlichen Schergen, die den Orakelseher jederzeit der Hexerei bezichtigen – und ohne Verteidigung zum Tod verurteilen konnten.

Ein neues Orakelspiel erobert die Welt

Ein neues Orakelspiel eroberte die Welt, und zwar das Kartenspiel, welches durch die technische Erfindung der Druckmaschinen und der daraus resultierenden Möglichkeit, Papier schnell und aufwandsarm in Massen zu bedrucken, einen rasanten Aufschwung erlebte.

Aus Norditalien stammte sowohl das heute allseits bekannte Skat-Deck als auch das Tarock, Tarocchi oder Tarot genannte komplizierte Kartenspiel, welches unter Wahrsagern bald berühmt wurde, da es auf 22 großen Trumpfkarten und 56 kleinen Zahlkarten zentrale menschliche Lebensereignisse und Schlüssel-Situationen darstellt, die zu Orakelzwecken bestens geeignet sind.

Gerüchte wurden laut, dass es sich bei den symbolträchtigen Bildern auf den Trumpfkarten des Tarots, den so genannten Großen Arkana, um Geheimnisse aus einer verschollenen altägyptischen Mysterien-Lehre des Gottes Thot handelt, die in bildlich-spielerischer Form mittels Karten der Nachwelt überliefert wurden.

Kritiker dieser romantischen Hypothese merkten jedoch an, das Tarotspiel sei lediglich eine Erfindung cleverer Financiers, die sich gerade zu jener Zeit in Norditalien zahlreich ansiedelten und kein Problem damit hatten, mit allem zu handeln, was nicht niet- und nagelfest war, zur Not eben auch mit Versatzstücken aus alten Mythen.

Trotz aller Kritik an der historischen Verwobenheitsgeschichte der Kartensymbole und entgegen aller kirchlichen Bemühungen um die Unterdrückung des weissagenden Spiels ließ sich der Siegeszug des Zukunftssehens mittels Tarot jedoch nicht aufhalten – auch wenn die Kartenleger das mystische Orakel gern als harmlosen Zeitvertreib kaschierten, um nicht doch von einem Inquisitionsgericht unter Anklage gestellt zu werden.

Bezeichnenderweise hatte sich die kirchliche und weltliche Obrigkeit nie ganz von den Künsten der Divination abgewandt und behielt auch in den Jahren der Inquisition ihre eigenen astrologischen Berater, die mittels der seit Jahrhunderten bewährten Sternenkunde nach wie vor die geeigneten Daten für Hochzeiten, Geburten, Kriege und Verträge ausrechneten.

Die Mächtigen fürchteten lediglich die Folgen einer Zugänglichkeit der Divination für die breite Masse, denn wenn die Allgemeinbevölkerung sich zunehmend und ganz offen den vielen Orakeldeutern, Wahrsagern und Hellsehern zuwenden würde, könnte ihr eigenes Machtmonopol logischerweise nicht mehr länger bestehen.

Doch im Geheimen erblühten die okkulten Künste des Wahrsagens aus Skat- und Tarot-Karten, und dunkle Hinterzimmer von Gast- und Privathäusern wurden schnell zu Konsultationsräumen für die Leute, die gern „zum Kartenschlagen“ gingen, wo es natürlich nicht nur um den Spielgewinn, sondern um konkrete Zukunftsfragen ging, die den Fragestellern auf der Seele brannten.

Ähnlich wie das Würfelspiel zu Cäsars Zeiten, wurde auch das Kartenspiel spätestens seit der Renaissance zur Grundlage vieler geflügelter Worte wie „Ich lasse mir nicht in die Karten schauen“ oder „Er hat schlechte Karten“ oder „Sie spielt ihren Trumpf aus“. Alle diese und noch viele andere Redensarten beweisen, dass auch das Kartenspiel im Lauf der Zeit ungeheuer populär geworden ist und durch seine Präsenz das Bewusstsein der Allgemeinbevölkerung prägte – nicht nur, weil es ein handliches und gebräuchliches Spiel war, sondern gerade auch, weil man mit ihm eine mysteriöse Schicksalsmacht verbunden hat.
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Das Orakel in der Romantik

„Siehst du den Mond am Himmel stehen – er ist nur halb zu sehen, und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.“ So dichtete der berühmte Schriftsteller Matthias Claudius im Jahr 1782 und fasste damit das besondere Zeitgefühl seiner Epoche, einer neuen Ära der Dichtung und Empfindsamkeit, zusammen.

Die deutsche Klassik hatte mit Goethe, Schiller und Heine und ihren weltbekannten Werken ihren Höhepunkt erreicht und war schon dabei, in der neuen Strömung der Romantik eine Fortsetzung und Weiterentwicklung zu finden. Die Romantik befasste sich vorrangig mit dem Sentimentalen, Gefühlsbetonten, Verborgenen, Geheimnisvollen, Dunklen und manchmal auch Abgründigen. Mystik statt Logik, Innerlichkeit statt äußerliches Getriebe, Rückschau statt Fortschrittsoptimismus war ein Grundgefühl dieser Bewegung, die nicht nur die Literaten selbst inspirierte, sondern auch das Lebensgefühl mehrerer Generationen entscheidend prägte.

In der Romantik, die grob gerechnet vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Ende des 19. Jahrhunderts fast 100 Jahre der Kulturgeschichte in Europa umspannte, lebten auch traditionelle Bräuche und Gepflogenheiten wieder neu auf – ein erster Konservatismus entstand, der das Altbewährte vor der damals schon als schnelllebig empfundenen Zeit retten wollte.

Auch lange im Verborgenen betriebene Künste wie das Kartenlegen oder auch Kartenschlagen wurden damals wieder populär – diesmal erstmals ohne kirchlichen Bann, denn der Schatten der Inquisition lag hinter der Bevölkerung, die sich nun ohne Angst vor Verfolgung den alten Bräuchen des Tarot-Legens, Trumpf-Stechens und Skat-Ziehens hingeben konnte.

Das Kartenlegen als Zukunftsvorhersage war schließlich so beliebt, dass das liebliche und poetische, aber nach unseren heutigen Vorstellungen auch kitschige Bild der „Zigeuner-Hexe mit Zauberziege und Karten“ oder der „Wahrsagerin mit der Kristallkugel“ zum Standardmotiv romantischer Malerei und später auch zur beliebten Postkartenansicht wurde.

Das Orakel-Sehen mit Hilfsmitteln war mit dieser Motivik endgültig in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wurde in allen Schichten salonfähig, so dass es keine Randgruppenerscheinung mehr war wie bei den antiken Militärs und auch keine gefahrvolle Geheimtätigkeit wie im Mittelalter.

Zukunftsdeutung im 18. und 19. Jahrhundert

Ende des 18. Jahrhunderts kamen zu der beliebten und allseits geübten Technik des Kartenlegens noch das Kaffesatzlesen aus dem Orient hinzu, das mit dem Aufschwung der Kaffeehäuser in Wien und Paris als sozialen Treffpunkte die Gesellschaft aufs Beste unterhielt und – zusätzlich zum Genuss des duftenden braunen Gebräus – auch die Schau in die nächste Zukunft aus dem Kaffeesatz versprach.

Etwas später, um die Mitte des 19. Jahrhunderts, wurden auch die so genannten spiritistischen Sitzungen oder Séancen sehr populär, die als Trend aus Großbritannien und den USA auch Europa erreichten. Zuerst ein Geheimtipp in den Salons der großbürgerlichen Gesellschaft, wurde der Brauch, durch Spiritismus Kontakt zu den Geistern Verstorbener aufzunehmen und sie zu wichtigen Themen zu befragen, bald eine Art Breitensport, an der auch einfache Bürger teilnahmen.

Wie verbreitet der Spiritismus als Zukunftsschau tatsächlich war, beweist die Tatsache, dass in London noch in den 1940er Jahren eine Dame vor Gericht stand, weil sie als angebliches Medium als Gespenst verkleidet zahlreichen Ratsuchenden ihr Erspartes abgenommen haben sollte. Der Gerichtsprozess verlief dank der engagierten Verteidigungsrede, die das mediumistische Treiben klug als „Kinderscherz“ zum „Gespensterspielen mit dem Bettlaken“ dargestellt hatte, ohne größere Folgen für die beklagte Dame, doch die Faszination des spiritistischen Zukunftssehens und sein Ansehen in der Öffentlichkeit wurde dadurch empfindlich getrübt.

Die Kriegs- und Nachkriegsjahre mit ihren Entbehrungen dämpften die Freude der Bevölkerung auf Sieger- und Verliererseite am Konsultieren verborgener Intelligenzen zusätzlich und zwangen die meisten Menschen dazu, sich ohne aufwändige Beratung mit der geistigen Welt der größten Frage zu stellen, die die Menschheit schon seit jeher beschäftigt – die nach dem eigenen Überleben.


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Meditation

Zukunftsdeutung heute

Nach dem Wirtschaftswunder in Deutschland beklagten sich viele Menschen über die zunehmende technologische und materialistische Ausrichtung der Gesellschaft, die von vielen als zu kalt, unmenschlich und ohne ethische Werte empfunden wurde. In den Sechziger und Siebziger Jahren wurden daher so genannte Gegenkulturen lebendig, die die Rückkehr zu alten Traditionen, zur Natur und zur Innerlichkeit forderten – ähnlich wie schon einmal früher, zu Zeiten der Romantik.

Alte Bräuche, die in den nüchternen Fünfzigern belächelt wurden, wurden nun wieder ernst genommen, traditionelle Handwerke neu gelernt, spirituelle Erleuchtung wurde zum Gegen-Ziel im Kontrast zur reinen Anhäufung von Konsum und Status-Symbolen.

Insbesondere das Sagen umwobene Indien mit seinen Weisheitslehren, Orakeln und der Fakir-Praktik wurde zur Projektionsfläche für bürgerliche Sehnsüchte nach Erkenntnis, wie schon für Arthur Schopenhauer und Hermann Hesse. Auch wenn wir heute über die oft übertriebene oder von zu hohen Erwartungen geleitete Sinn-Suche unserer Flower-Power-(Groß-)Eltern im Ashram-Tempel lächeln, ist uns doch ein wertvolles Erbe aus dieser spannenden Zeit geblieben.

Die breite Auswahl und Zugänglichkeit von vielen spirituellen Techniken und Weisheitslehren, Yoga und Meditation als Gemeinwissen, alternative Ernährung und Sport wie Tai Chi oder Chi Gong als Alltagsgeschehen auch im Westen verdanken wir den wilden Siebzigern. Auch die Divination als Orakel für die Zukunft ist heute, in den 2010er Jahren, erneut zum beliebten Breitensport geworden, doch erstmals im Rahmen von Transparenz und Vergleichbarkeit für den Ratsuchenden und innerhalb einer Kontrolle der Qualität.

Die Computertechnik, die von vielen bei ihrer Einführung als Störung des Alltags empfunden wurde, hat die Dienstleistungsbranche (und nichts anderes ist, sachlich betrachtet, die Divination seit den Priestern in der Antike) tatsächlich erheblich gefördert und für den Verbraucher auch viel übersichtlicher gemacht.

Heute ist die Zukunftsschau mit den verschiedensten Hilfsmitteln – Würfel, Karten, Kristallkugeln, Kaffeesatz, Astrologie und vielen anderen – für jeden Menschen ohne Umwege zugänglich, per Telefon, Chat oder E-Mail.

Wer auch immer eine Frage hat, die ihm auf der Seele brennt, oder vor einer wichtigen Entscheidung steht, kann per Mausklick oder Anruf die esoterische Lebensberatung zur Hilfe nehmen, die mit ihrem unkonventionellen Blick auf den Menschen und sein Schicksal viele Probleme gelöst hat.

Und so wurde das portable Orakel der Römerzeit, der Würfel, und das alte Mysterienspiel der Renaissance, die Karten, gemeinsam mit anderen Techniken der Vorhersage im Wandel der Zeit zum digitalen Wegweiser für die Zukunft in der Cybergesellschaft. Und die rasante Entwicklung der Geschichte hält noch an – wer weiß, was die Zukunft für die Zukunftsschau selbst bringt? Um das zu ergründen, sollten wir zur Sicherheit besser einen erfahrenen Hellseher konsultieren...

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