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Wie man aus Zitonen Limonade macht

Zurückweisung


Zurückweisung - Wie man aus Zitronen Limonade macht


Zurückweisung ist eins der Erlebnisse, das uns im Leben am meisten belastet. Ablehnung von anderen Menschen, vom Partner, von den Eltern, von Freunden trifft uns tief. Wenn wir abgelehnt werden, fühlen wir uns verletzlich, ja wertlos. Wir können noch so erfolgreich sein – kaum hat der neue Kollege uns das Projekt weggeschnappt, kaum würdigt uns der sonst so freundliche Chef bei der Weihnachtsfeier keines Blicks, und natürlich der Klassiker: kaum ruft „er“ plötzlich ohne Vorwarnung nicht mehr an, sind wir unsicher wie Teenager und von Selbstzweifeln zerfressen. Zurückweisung ist ein schleichendes Gift oder ein blitzender Dolch, der uns dort trifft, wo wir am verwundbarsten sind.

Ablehnung und Zurückweisung kann krank machen

Bild Zurückweisung
Warum ist das eigentlich so? Der Mensch ist im Grund ein soziales Wesen und von Geburt an auf Mitmenschen angewiesen – das hilflose Baby könnte nicht überleben, ohne von seinem Umfeld Wärme, Nahrung und Geborgenheit zu erfahren, und ähnlich wichtig bleibt für uns, nach diesen ersten prägenden Bindungserfahrungen in der frühen Kindheit, noch im Erwachsenenalter die Zustimmung und Annahme durch unser Umfeld. Allein zu sein, abgelehnt zu werden von anderen Menschen könnte zur Lebensgefahr werden – das ist ein evolutionäres Programm, das noch heute, in unserer hoch technologisierten Welt, im menschlichen Bewusstsein abläuft. Die Erfahrung, nicht gewollt zu sein, ist besonders schmerzlich, weil sie uns solche Angst macht und unseren Wert in Frage stellt. Wir alle fürchten die In-Frage-Stellung unseres Wertes sehr, da damit andere Dinge verbunden sind: unser Selbstbewusstsein, unser gesellschaftlicher Status, unser Auftreten nach Außen, aber auch ganz konkret unsere Gesundheit.

Ablehnung und Zurückweisung kann krank machen – buchstäblich. Viele Menschen leiden unter Bluthochdruck, Magenkrämpfen, chronischen Verdauungsproblemen, Allergien und anderen psychosomatischen Beschwerden, weil sie mit dem Erlebnis, abgelehnt worden zu sein, nicht zurechtkommen. Zurückweisung kann an die Grenzen unseres Selbst gehen, und oft entsteht Beratungsbedarf gerade aus der Situation, dass wir irgendwo Zurückweisung erfahren haben – in der Liebe oder im Beruf. Unsicher, wie wir sind, stellen wir uns dann selbst in Frage, und oft wird die esoterische Lebensberatung am Telefon mit der Frage, ob sie nicht mehr gut genug sind – gut genug für diesen Job, oder für diesen einen Partner. Dabei ist diese Frage, so naheliegend sie auch erscheinen mag, oft den tatsächlichen Umständen und Hintergründen einer Zurückweisung gar nicht angemessen.

„Wenn jemand zurückgewiesen wird, ist das in den meisten Fällen gar nicht sein Problem, sondern das Problem der Person, die ihn zurückweist“, erklärt der Lebensberater Amadeuss, der mit viel Lebenserfahrung, Karten und Hellsicht berät. „Zurückweisung bedeutet, dass die andere Person an irgendeinem Punkt den Entschluss gefasst hat, nicht mit uns zusammen zu sein oder nicht mit uns zu kooperieren. Das kann Gründe in unserer Person oder in unserem Verhalten haben, und wenn ja, können diese ja auch offen kommuniziert werden. Wenn aber die Zurückweisungs-Falle zuschnappt, wenn plötzlich alle Kommunikation gekappt wird wie mit einem Fallbeil, dann kann man sicher sein, dass es nicht an einem selbst liegt, sondern dass die Gründe woanders liegen. Einfluss dritter Personen, Unreife oder Unbequemlichkeit des Zurückweisenden, im Beruf oft auch einfach das liebe Geld – die Gründe sind vielfältig. Doch in den allerwenigsten Fällen liegt die Zurückweisung wirklich am Zurückgewiesenen.“ Diese Worte sind sicherlich sehr tröstend, wenn eine Anruferin verzweifelt um Hilfe fragt, weil „er“, der besondere Andere, sich plötzlich nicht mehr meldet, doch ob dieser Trost ausreichend ist zur Lösung einer Lebenskrise, ist eine andere Frage.

Amadeuss lacht, und seine klugen Augen blinzeln schelmisch, wenn er diesen Einwand hört. „Die meisten Frauen sind sehr selbstkritisch und beziehen Zurückweisung direkt auf sich. Dann geht das Vorwurfsrad im Kopf herum und dreht sich tagelang, mit Vorstellungen wie: O Gott, er hat mich zurückgewiesen, ich bin bestimmt zu alt, zu dick, zu irgendwas. Tatsächlich ist der „besondere Andere“, wie man heute gern zum Wunschpartner sagt, eben das: besonders, und anders. Wir sind nicht in seinen Gedanken. Wir wissen nur, dass er uns an irgendeinem Punkt seiner Überlegungen abgelehnt hat, und das wahrscheinlich aus Gründen, die vorrangig mit ihm selbst zu tun haben.“

Zurückweisung spart uns Zeit, wenn wir sie als Warnung annehmen

Ist es dann nicht naheliegend, Amadeuss, dass die Frau in diesem Fall eine Rücksprache verlangt, ein klärendes Gespräch, damit sie es besser verarbeiten kann, dass sie abgelehnt wurde? „Diese Sache sehe ich ganz und gar nicht so. Es ist doch so, dass der Mann in diesem Fall der Aussprache meist aus dem Weg geht, während die Frau inständig darauf wartet und Hoffnung damit verknüpft. Doch tatsächlich gibt es ja Gründe, die ihn zur Ablehnung geführt haben, und entweder sind diese Gründe direkt mit ihr verbunden, und das ist in den allerwenigsten Fällen so, dann tut ihr diese Mitteilung nur unnötig weh. Wenn es aber so ist wie in den meisten Fällen, und er hat sie abgelehnt, weil er selbst irgendein Problem hat, dann nützt es ihr doch überhaupt nichts, das zu erfahren. Und nein, machen Sie sich bitte nicht zu seiner Therapeutin und versuchen, ihm dann helfen zu wollen!“

Ich verstehe diese resolute Art und hoffe innerlich, dass mehr Frauen – denn es sind hauptsächlich Frauen, die mit Ablehnung kämpfen – zu dieser Einsicht kommen. Doch mit der Feststellung, dass mehr Frauen unter Ablehnung leiden, ist nicht automatisch auch gesagt, dass Männer keine Schwierigkeiten damit hätten. „Ganz im Gegenteil,“ erklärt Amadeuss, „Männer werden in unserer Gesellschaft oftmals noch immer mit den klassischen Rollenbildern großgezogen. Da geht es von klein auf darum, als Gewinner da zu stehen, und Gewinner werden nicht zurückgewiesen. Wenn ein Mann dann einmal eine Abfuhr erlebt von seiner Angebeteten, dann sind die Wunden tief – manche sinnen sogar auf Rache, weil es einfach nicht mit ihrem Selbstbild übereinstimmt, einmal nicht zu bekommen, was sie wollen.“ Ob Mann oder Frau, Liebe oder Beruf – nicht die Nummer Eins zu sein, schmerzt, auch wenn die Gründe oft wenig mit uns selbst zu tun haben. Dennoch ist auch die Zurückweisung ein Geschenk, denn sie zeigt uns, wer wirklich zu uns steht, und wo wir uns in eine Illusion verrannt haben. Zurückweisung spart uns Zeit, wenn wir sie als Warnung annehmen: hier sind wir falsch, ändern wir den Kurs.

Amadeuss und ich hätten noch stundenlang weiterreden können über das spannende Thema Ablehnung und wie man damit umgeht. Doch ich sehe, dass die Zeit voranschreitet – die Zeit, die nicht nur eine große Heilerin ist, sondern uns oft auch zeigt, dass eine Ablehnung, auch wenn sie im ersten Moment noch so schmerzhaft war, im Rückblick oft genau das richtige gewesen ist. Weil „er“ doch nicht zu uns gepasst hätte. Weil dieser Job viel schlechter war als der, den wir schlussendlich erhalten haben. Weil es zuletzt völlig egal ist, ob diese oder jene Person mit uns einverstanden ist. Weil Tante Frieda nun wirklich nicht die Instanz ist, die unseren Wert bestimmt. Und weil das Lebens uns tatsächlich oft etwas gibt, was wie eine Zitrone aussieht, aber zuletzt doch Limonade ergibt. Wir können immer bestimmen, wer uns wichtig ist: wir selbst. Uns selbst die Annahme, Aufmerksamkeit und Kraft zu geben, die wir von anderen wollen, ist der erste Schritt. Und vielleicht 2016 der beste Schritt ins neue Jahr.

Kraftvolle Grüße
Deine Stellah

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