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Warum falle ich immer auf den Falschen herein

Warum falle ich immer auf den Falschen herein?


Susanne F. ist verzweifelt: sie ist gutaussehend, beruflich ziemlich erfolgreich, hat einen zuverlässigen Freundeskreis, eine hübsche Wohnung, und leitet auch das „Familienunternehmen“ einer alleinerziehenden Mutter mit zwei süßen kleinen Kindern vorbildlich. Doch in der Liebe hapert es jedes Mal. Gestern erst hat sie Reiner R. getroffen, eine Bekanntschaft über Facebook, die zuerst recht vielversprechend erschien, ein leitender Angestellter, frisch geschieden und mit dem gewissen Lächeln, das Susanne schwach machte. Doch ihr erstes Date in der Rigoletto-Bar in München war ein Desaster: Reiner R. interessierte sich kaum für die bezaubernde Susanne, die sich extra den Nachmittag frei gehalten hatte um sich schön zu machen, dafür aber umso mehr für das Innere seines Weinglases. „Bin ich schon wieder an einen verkappten Alkoholiker geraten?“ fragt sich Susanne, die langsam die Welt nicht mehr versteht. Sie hatte selbst nie Probleme mit Alkohol, doch all ihre Partner erwiesen sich – früher oder später – als suchtkrank. Ähnlich geht es ihrer besten Freundin Rita, die zwar keine labilen Alkoholiker anzieht, dafür aber notorische Fremdgänger, die sie schon in der ersten Woche betrügen. Was geht nur in diesen Männern vor?
Bild Auf den Falschen reinfallen

„Was geht nur in Susanne vor, sollte man besser fragen“, erwidert Amadeuss, der esoterische Lebensberater mit der persönlichen Note. „Meine Klienten wissen, ich rede nicht gern um den heißen Brei herum. Wenn eine Frau immer wieder an dieselben problematischen Männer gerät, an die Falschen, also an schlechte Persönlichkeiten, dann hat das definitiv auch mit ihr selbst zu tun. Ich weise dann immer darauf hin, dass sie etwas an sich hat, oder vielmehr in ihrem Unterbewusstsein hat, das genau solche Männer anzieht.“

Ich muss lächeln, denn Amadeuss´ engagierte Rede klingt mir doch wie eine Abwehrhaltung eines Mannes, der nicht zugeben will, dass er doch auch ein kleines bisschen beteiligt ist an dem Geschehen zwischen Mann und Frau. Geht es Dir denn darum, dem Mann ein „Generalpardon“ zu erteilen, wenn Du sagst, es sei alles die Schuld der Frau, an wen sie gerät?“
„Aber nein“, wehrt Amadeuss ab, „so ist das nicht gemeint. Ich erteile kein Generalpardon für die Herren der Schöpfung – denn die haben es oft faustdick hinter den Ohren, wie wir wissen – und ich möchte auch nicht von Schuld sprechen. Es geht nicht um Schuld. Es geht um Verantwortung. In unserer Kultur wird niemand zwangsverheiratet, niemand wird mit Macht gezwungen, einen bestimmten Partner, den für ihn Falschen zu nehmen. Wenn eine Frau mich anruft und mir sagt, ich habe schon wieder ein schlimmes Date gehabt, ich bin schon wieder an einen Mann geraten, der mich nur ausnutzt, dann spreche ich nicht den Mann frei, und ich teile ihr auch keine Schuld zu. Ich sage aber klipp und klar: pass auf, was du da erlebst, das bist du, das hat etwas mit dir zu tun, du kannst es nicht von dir wegschieben.“

Wir kennen alle – spätestens seit den Gesetzen der Resonanz – die Tatsache, dass wir das anziehen, was wir über uns denken. Das ist so weit logisch, und es trifft auch zu. Aber in vielen Fällen kann ich diese Regel nicht bestätigt finden. Da gibt es wertvolle Frauen wie Susanne oder Rita, die nicht nur äußerlich gut im Leben stehen, sondern auch innerlich gewiss viel geistige Arbeit geleistet haben, die Lichtarbeiterinnen sind, und die dann –wie zum Kontrast – stets an schlechte und ausbeuterische Männer geraten, die alle erdenklichen negativen Eigenschaften haben und so spirituell sind wie ein Stück Ziegenkäse. Woher kommt das, denn man kann hier doch nicht ernsthaft von einer Anziehung des Gleichen sprechen, oder vom Gesetz der Resonanz in Aktion?

„Oh doch, das kann man. Erstens, liebe Stella, das solltest Du eigentlich wissen: was ist denn eine Lichtarbeiterin? Eine Lichtarbeiterin ist eine Person, die mit dem Licht – also der geistigen Führung – arbeitet und wachsen will. Lichtarbeit ist aber immer auch Schattenarbeit, weil wir in einer polaren Welt leben. Und in dieser polaren Welt gibt es auch das Gesetz des Gegensatzes, das genauso wertvoll und wirksam ist wie das Gesetz der Resonanz. Es ist geradezu der Klassiker, dass eine hoch spirituelle Frau wirtschaftlich Schaden erleidet, dass es plötzlich im Beruf bergab geht, dass sie schlechte oder sogar gefährliche Partner anzieht. Das ist aber der Schatten, also das Verdrängte, was sie nicht wahrhaben will. Es muss natürlich nicht so sein, liebe Stella. Ich will Dir keine Angst machen, aber ich will Dich darauf hinweisen, dass die reine Licht-und-Liebe-Vorstellung vieler Esoteriker eine Fiktion ist, dass jeder Mensch sich mit seinen Schattenseiten konfrontieren muss. Und wenn er das nicht freiwillig tut, nun, dann kommt oft ein so genannter schlimmer Partner ins Leben, so dass die Person gezwungen ist, sich die eigenen Schattenseiten anzuschauen.“

Die Beschäftigung mit dem „Schatten“ kommt mir bekannt vor, denn sie ist ein Zentralthema in der Tiefenpsychologie von Carl Gustav Jung. Dieser ging davon aus, dass der so genannte Schatten einer Person alles unterbewusst Verdrängte darstellt. Das Interessante hierbei ist, dass dem Schatten eine eigene Dynamik innewohnt, dass er sich also verselbständigen kann und uns in menschlicher Form gegenüber treten kann – als scheinbar unerträglicher Partner, Elternteil, Chef oder Kind. Wichtig sei hierbei, glaubt Jung, dass wir unseren Schatten als solchen identifizieren, und somit lernen, ihn von uns einerseits zu trennen, ihn andererseits aber auch anzuerkennen. Er ist da und darf auch da sein…

Amadeuss ist damit nicht ganz einverstanden. „Erkennen ist gut, vorbeugen ist besser! Niemand muss zehnmal dieselbe schlechte Erfahrung machen. Wenn mir eine Anruferin erzählt, dass sie schon wieder an den Falschen geraten ist, und ich dann auch noch in den Karten sehe, dass sie ein Schatten-Thema hat, dann spreche ich das bewusst an, natürlich auch mit dem nötigen Feingefühl. Doch es bringt nichts, die Dinge unter den Teppich zu kehren. Gerade in der Spiritualität geht es doch darum, sich ganzheitlich zu sehen. Der Glaube ist ja, und da gibt die moderne Psychologie mir auch Recht, dass das Annehmen des Schattens die „Schatten-Repräsentanten“ in unserem Alltag verschwinden lässt, dass wir also nicht mehr die falschen Signale aussenden und so schlechte Partner anziehen, sondern unser Unterbewusstes umprogrammieren und die Schatten-Typen fernhalten. Dann können wir lernen, die Richtigen anzuziehen.“

Ich denke bei Amadeuss´ Worten an die uralte Weisheit aus dem indischen Vedanta, nach der der Andere stets ein Schatten unseres Selbst ist – und auch wir selbst. „Ta twa asi“, „das bist Du“, sagt uns diese Weisheitslehre. Wenn wir erkennen, wer wir wirklich sind – und ganz wichtig: dass wir, meiner Meinung nach, bereits vollkommen sind – dann wird der Andere, der Selbe in unserem Leben uns unverschattet, hilfreich und freundlich entgegen kommen.

Richtige Grüße
Deine Stellah

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