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Schluss mit dem Gesetz der Anziehung

Schluss mit dem "Gesetz der Anziehung"?


Du bist selbst der Meister deines Schicksals. Deine Gedanken erschaffen das, was wir die Wirklichkeit nennen. Das, was Du Dir wünschst und worüber du häufig nachdenkst, nimmt bald auch Gestalt an in Deinem alltäglichen Leben. Diesen erstaunlichen Vorgang, bei dem buchstäblich Wünsche wahr werden, nennt man Manifestation. Das „Gesetz der Anziehung“, das seit Rhonda Byrnes Bestseller „The Secret“ weltweit bekannt wurde, besagt in der Kurzform, dass alles, was Dir widerfährt im Außen, Im Grund nur ein Spiegel Deines eigenen inneren Bewusstseins ist. Anders ausgedrückt: Gedanken erschaffen Realität.
Bild Schluss mit dem Gesetz der Anziehung

Gute Gedanken manifestieren Gutes, und ich bin schön, schlank, erfolgreich, glücklich verliebt und reich. So und ähnlich lauten die Sätze, die Angela K. sich seit fünf Jahren verinnerlicht hat, es sind die Sinnsprüche, mit denen sie meditiert, die sie frühmorgens vor dem Spiegel aufsagt. Doch wirklich besser geworden ist Angelas privates Leben nicht, seit sie das „Gesetz der Anziehung“ praktiziert. Im Gegenteil: Jobverlust und damit verbundene Geldsorgen, Streit mit den immer älter werdenden Eltern um deren Versorgung, gesundheitliche Probleme, wahrscheinlich psychosomatisch, und auch der Partner wendete sich zuletzt einer Anderen zu – ausgerechnet ihrer vormals besten Freundin. Es ging für Angela in den vergangenen Jahren geradezu Schlag auf Schlag, seit sie das Denken-erschafft-Wirklichkeit-Prinzip verinnerlicht hat, und bei jeder erneuten Krise fragte sie sich verblüfft: wie habe ich das jetzt nur wieder verursacht?

Tawina schüttelt nur den Kopf, wenn sie das „Gesetz der Anziehung“ hört. Die sympathische Lebensberaterin mit dem verschmitzten Lächeln berät seit über 20 Jahren Menschen in Notsituationen. Ihre geduldige, liebevolle Art und ihr „Draht nach Oben“ sind bei den Anrufern bei www.mein-kartenlegen seit langem sehr beliebt, vor allem, weil sie auch in den scheinbar aussichtslosesten Situationen die Geduld bewahrt. „Das ist aber nur möglich, weil ich mein Inneres sozusagen immer neu einstelle. Ausrichte, hin auf die innere goldene Mitte. Wenn ich das „Gesetz der Anziehung“ höre, und wie sich die Leute damit auf gut deutsch verrückt machen, dann möchte ich sie manchmal einfach umarmen und sagen: nimm es nicht persönlich, was dir gerade widerfährt. Lass dich nicht kirre machen! Denn das Gesetz der Anziehung ist doch, unter uns gesagt, ein seit der Antike längst bekanntes Prinzip. Du willst etwas, denkst an etwas, und schwupp ist es da. Magie? Nein, einfach die Kraft der Gedanken. Kleine Kinder denken, die Welt funktioniere wirklich so, und im Prinzip tut sie das ja auch. Doch wenn auch Erwachsene glauben, alles hinge nur von ihren Gedanken ab, und sich dann regelrecht zermartern, wenn etwas in ihrem Leben nicht so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt haben, dann rüttele ich sie als Beraterin schon mal wach. Denn das Gesetz der Anziehung hat durchaus so seine Tücken, wie man in der Esoterik längst weiß, wenn man sich länger damit beschäftigt hat, und es ist kein einfaches Patentrezept fürs gelingende Leben– jedoch ist es auch keine Schuldzuweisung an den, dem es gerade ganz schlecht geht. Denn oft kann der selbst am wenigsten dafür – egal, wie er denkt.“

Ganz verstehe ich ja nicht, was Tawina mit diesem erstaunlichen Widerspruch meint: gibt es nun das viel beschworene Gesetz der Anziehung oder nicht?
„Natürlich gibt es das Gesetz der Anziehung, so wie es ja auch das Gesetz der Schwerkraft gibt. Keiner würde das leugnen. Doch das Gesetz der Anziehung ist eben nicht das einzige wirkende Gesetz. Alles, was dir widerfährt, auf das Gesetz der Anziehung zurückzuführen, ist ebenso naiv, wie alle physikalischen Erscheinungen auf der Welt auf das Gesetz der Schwerkraft zurückzuführen, wobei es doch noch ganz andere physikalische Gesetze auf Erden gibt, die ebenso wirksam sind, wie die Zentrifugalkraft, den Magnetismus…“

Mir ist schon klar, dass es in der geistigen Welt mehr Gesetze gibt als nur eins, und dass alle entweder miteinander oder gegeneinander wirken – so ganz habe ich das für mich noch nicht auseinanderdividiert. Doch weshalb haben Bücher und Seminare zum Thema „Gesetz der Anziehung“ dann so viel Erfolg?
Tawina wird nachdenklich, wenn sie mir diese Frage beantwortet. „Weißt du, Stella, es gibt so eine uralte Sehnsucht, ich glaube in uns allen, nach einfachen Erklärungen für komplexe Zusammenhänge. „Monokausale Erklärungen“ nennt man das in der Wissenschaft. Solche monokausalen, also alles auf eine Ursache zurückführende, Erklärungen liefert das Gesetz der Anziehung. Du bist, was du denkst – eine verlockend einfache Formel. Aber eben auch unwahr, so wie eine Halbwahrheit auch eine Art Lüge ist. Du bist, was du denkst, das stimmt zwar, aber vergiss bitte nicht, dass der Mensch auch ein soziales Lebewesen ist. Wir leben immer in Gemeinschaften. Du bist, wie dich andere gedacht haben – das stimmt auch. Also ist das Gesetz der Anziehung nur etwas Halbes, Vorläufiges, und gerade keine ganze oder ganzheitliche Wahrheit. Für Menschen wie Angela bedeutet das, sie sollen nicht alles persönlich nehmen, was sie erleben, weil sie eben nicht die einzigen sind, die manifestieren. Alle anderen, der Partner, die Kollegen, die lieben Verwandten, manifestieren natürlich auch. Wir bewegen uns quasi in einer Blase von Manifestationen, von denen nur ein Bruchteil unsere eigenen sind. Das gilt es zu berücksichtigen, wenn einer dem Gesetz der Anziehung anhängt und plötzlich alles schiefgeht in seinem oder ihrem Leben. Natürlich ist Selbstkritik gut und richtig, aber anstatt sich zu zerfleischen und zu denken, ach die liebe Zeit, was habe ich da nur gerade wieder manifestiert?, ist auch einmal die Rolle der Anderen mit zu berücksichtigen, welchen Einfluss die auf unsere jetzige Situation haben. Oft viel mehr, als man denkt.“

Dieses Dilemma kommt mir sehr bekannt vor. Als Beraterin habe ich selbst oft die Situation erlebt, dass mich Ratsuchende anrufen, die sehr spirituell sind, Menschen, die mir auch persönlich sympathisch sind – und bei denen gerade alles im Leben aus den Fugen gerät. Oft kommt dann auch der berühmte Satz, „aber ich habe doch immer auf meine Gedanken geachtet, ich war mir immer bewusst, was ich manifestiere“ – ist das wahr oder eine Selbsttäuschung?
Tawina wehrt ab: „Es ist sowohl wahr, als auch eine Selbsttäuschung. Sieh dir doch mal Menschen wie Angela an. Angela ist eine Perfektionistin. Sie wollte alles in ihrem Leben top gestalten – Beruf, Beziehung, Kind. Und dann kam ihr das „Gesetz der Anziehung“ sehr gelegen. Sie hat schon viel an sich gearbeitet, auch schon eine Therapie gemacht, um ihr Selbstbewusstsein zu verbessern, und nun glaubt sie, sie bekäme mit dem Gesetz der Anziehung ein Heilmittel in die Hand, um sich selbst und ihre ganze Umwelt wie durch Zauberhand ins Lot zu bringen. Die ersten Versuche mit dem Wünschen klappen sogar, bei den kleinen Dingen im Alltag – Angela bekommt tatsächlich den Parkplatz vor der Firma, auch um Viertel vor Acht, und sie muss an der Supermarktkasse nicht warten, weil sie gerade einer vorlässt. Stets führt sie ihre Erfolge auf die Kraft der Anziehung zurück, die hier angeblich gewirkt hat. Doch dann kommen die ersten Rückschläge. Und sie stellt dann das Gesetz der Anziehung nicht in Frage, sondern vielmehr sich selbst, ihre Konzentration, ihre Wunschfähigkeit. Und das ist die Gefahr, hier würde ich sagen, beginnt die Selbsttäuschung.“

Ich finde das aber sehr kompliziert. Es ist doch so, dass unsere Gedanken – oder besser, die Kräfte in unserem Unterbewusstsein – Realität erschaffen können. Wenn das so ist, dass Gedachtes Form annimmt in unserem Alltag, dann ist es auch logisch folgerichtig, dass man sich selbst verantwortlich macht, wenn man das eigene Denken sozusagen falsch programmiert hat.
„Ja, aber, liebe Stella, hier kommt ein großes Aber,“ wirft Tawina ein, und wird hier sehr lebhaft, „überleg doch einmal, was du damit anrichtest, wenn du den Leuten, die Probleme haben, noch ein zusätzliches aufbürdest, indem du ihnen den Vorwurf machst, sie hätten etwas falsch herbei gedacht. Die Menschen, die gerade eine Krise durchleben, sind ohnehin am Boden. Darfst du, und willst du dann noch eins draufsetzen und sagen, du bist alles selbst schuld? Das Problem ist ja, wie ich es immer nenne, das Gesetz der Anziehung durch Emotionen – mehr als durch Gedanken. Wenn ein Mensch sich Selbstvorwürfe macht, ist er in einer negativen Emotion gefangen, in Wut, Enttäuschung, Angst. Und was zieht er dadurch notwendig an? Richtig – noch mehr Wut, Enttäuschung und Angst. Es ist noch niemandem durch Selbstvorwürfe geholfen worden! Deshalb ist es mir als Beraterin wichtig, den Anrufer immer darauf hinzuweisen, dass die geistige Welt doch etwas ganz anderes mit uns vorhat als Stress und Leid. Die Engel, mit denen ich ja gern kommuniziere, wollen nicht, dass wir unglücklich sind, dass wir in einem Meer von Selbstvorwürfen schwimmen. Niemand kann zuletzt davon profitieren, weder wir selbst noch andere. Die geistige Welt will uns glücklich sehen, das ist meine feste Überzeugung. Und deshalb ermutige ich meine Klienten immer, damit sie wieder zu positiven Gefühlen finden, und aus dieser Stimmung heraus kann man dann auch neu programmiert werden. Verstehst du, Stella: Gedanken sind schöpferisch. Aber Gefühle sind der Boden, auf dem sich Gedanken verwirklichen können. Ich arbeite an der Gefühlsbasis meiner Klienten, die richtigen Gedanken kommen dann fast von selbst.“

Ich bin sehr beeindruckt von Tawina, von der ich noch viel lernen kann. Sie stellt das Gesetz der Anziehung richtig, das heißt, sie stellt es in einen größeren Zusammenhang. Die Gefühle sind sozusagen der Pflanzboden der Gedanken, und indem sie dazu beiträgt, die Gefühlslage der Ratsuchenden wieder auf das Schöne und Liebevolle im Leben hin auszurichten (und das ist das Gegenteil von Angst und Selbstvorwürfen), kann sie auch deren Gedankenmodell ändern. Und dies schafft im Endergebnis positive Erlebnisse. Ich glaube, dass sie Recht hat. Aber ich glaube auch, dass hinter der kosmischen Gesetz der Anziehung noch sehr viel mehr steckt. Dazu will ich sie im kommenden Monat befragen.

Realistische Grüße
Deine Stellah

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