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Wie man aus Zitonen Limonade macht

Gefangen in der Komfortzone


Gefangen in der Komfortzone – Wenn Gewohnheiten zum Gefängnis werden


Der Januar ist traditionell die Zeit der guten Vorsätze – und im Februar und im ganzen laufenden Jahr zeigt sich dann in der Praxis, ob wir es ernst gemeint haben mit dem, was wir um die Mitternacht des 31.Dezembers zwischen Sektkorkenknallen und Raketenflug so leichtfertig versprochen haben. Wer kennt sie nicht, die guten Vorsätze, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, die neue Diät durchzuhalten – diesmal ohne Ausflüchte – oder einmal pro Woche schwimmen zu gehen. Gewohnheiten machen uns oft das Leben schwer, und doch können wir ohne Gewohnheiten nicht leben (glauben wir zumindest). Und die viel beschworene „Macht der Gewohnheit“ ist es auch, die uns oft hindert, unseren Lebensweg ohne Angst zu gehen und Hindernisse auszuräumen, statt sie einfallsreich zu umgehen oder uns immer wieder damit zu konfrontieren.

„Gewohnheiten sind Bausteine unseres Lebens – oder Steine im Weg

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„Gewohnheiten sind Bausteine unseres Lebens – oder Steine im Weg“, meint die sympathische Lebensberaterin Tammara, die seit Jahren erfolgreich auf mein-kartenlegen.de berät, „mit Gewohnheiten machen wir uns das Leben leicht oder auch schwer. Gerade jetzt rufen mich viele, viele Ratsuchende an, die ihre Gewohnheiten nicht aufgeben können oder im Netz der Gewohnheiten geradezu verstrickt sind. Und glaube mir, liebe Stella, meist geht es nicht um die berühmte Zigarette zu viel, die man endlich aufgeben will. Oder darum, mehr Sport zu treiben. Oft gibt es ganz schlimme, destruktive Gewohnheiten, die den Menschen, die bei mir Hilfe suchen, das Leben richtig schwer machen.“ Das klingt ja gar nicht gut, was die Gewohnheit so alles mit sich bringen kann. Was meinst Du genau, Tammara?

„Nun, die viel beschworene „Komfortzone“, von der alle reden, ist in Wahrheit gar nicht so idyllisch, wie viele Menschen glauben. Es ist doch so: man richtet sich in irgendeinem Alter mit einem Job, einem Partner, einem Haus ein, und dann findet man plötzlich aus dieser Komfortzone nicht mehr raus. Das klingt zunächst ziemlich banal, wenn man das so sagt, aber für die Menschen, die tatsächlich gefangen sind in ihrer eigenen Komfortzone, ist das ein Drama. Wir esoterischen Lebensberater hören tagtäglich von solchen privaten Dramen, die sich hinter den heimischen Gardinen im Wohnzimmer abspielen, und das nur, weil Menschen große Angst haben, diese Komfortzone zu verlassen, weil die Gewohnheiten so stark sind, dass sie sie über ihr Lebensglück stellen.“

Sicher hat Tammara Recht. Ich sehe echte Anteilnahme in ihren Augen, als sie mir von den Sorgen und Nöten der Menschen erzählt, die in ihrer Komfortzone gefangen sind. Doch offen gesagt habe ich selbst diese viel beschworene Komfortzone immer für etwas Praktisches gehalten, ja in gewisser Weise auch für ein Luxusproblem, das wir uns erlauben können, weil wir in Europa in einer relativ sicheren, relativ wohlhabenden Gesellschaft leben, die unsere Zukunft zumindest einigermaßen absichert. Ein Hungernder in Südamerika wird die Rede von der Komfortzone nicht verstehen, ein Kriegsopfer wird nicht wissen, was Gewohnheiten bedeuten, vielmehr ist für ihn jeder Tag ein Durchschlagen von gewohnten Ordnungen! Denn Gewohnheiten entwickeln, die irgendwann bequem werden, ja zu bequem und einengend für uns, das ist generell nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich: man muss in einer friedlichen Umgebung leben, einen Lebensunterhalt haben, eine gewisse Grundsicherheit besitzen, um überhaupt so etwas wie eine Komfortzone zu erschaffen.

Tammara lächelt, als ich ihr meine Bedenken mitteile. „Du siehst das falsch, liebe Stella. Wir alle kämpfen einen Krieg, mit Waffen oder ohne. Der Blick in die Welt ist zwar richtig, auch die gesellschaftspolitische Kritik ist richtig, zumal heute, wo es überall zündelt und kriselt, auch vor unserer Haustür! Doch sieh mal, die Menschen haben überall dieselben Probleme, und alle wollen nur ihr Glück finden – auf die eine oder andere Weise. Die Gewohnheit ist hierbei die schlimmste Feindin unseres Lebens, unserer Selbstbestimmung. Das erlebe ich Tag für Tag. Ich habe hier jeden Tag Menschen am Telefon, die unglücklich sind, weil sie feststellen, dass sie vierzig, fünfzig, sechzig Jahre alt sind, und keinen Tag davon richtig gelebt haben. Menschen, die nie gemacht haben, was sie wirklich wollten, weil immer die Angst da war, mit den alten Gewohnheiten zu brechen. Du kennst ja den alten Spruch: jemand stirbt mit zwanzig und wird mit siebzig begraben. Das sind genau die Menschen, die ihr ganzes Leben in der Komfortzone verbracht haben. Es ist nicht Sicherheit, was sie hält. Es ist Angst.“ Wenn ich das richtig verstehe, was Tammara mir sagt, ist die Komfortzone der lieb gewonnenen Gewohnheiten also eine Art Gefängnis. Der Gefängniswärter ist die Angst. Doch welche Angst ist das konkret?

„Die Angst, sich selbst zu definieren. Nicht mehr die zu sein, für die andere einen halten. Nicht mehr wie gewohnt zu funktionieren. Neulich rief mich eine Frau an, deren Mann hatte seit zwanzig Jahren eine Geliebte. Sie hat es einfach ausgehalten, weil ihre Mutter einst zu ihr gesagt hat „Alle Männer gehen fremd – schau nur zu, dass es dir gut geht“. Gut ging es dieser Klientin durchaus, in gewisser Weise, denn sie hatte einen recht hohen Lebensstandard dank der sehr hohen Einkünfte dieses Mannes. Doch wahres Glück sieht anders aus, und das war ihr durchaus bewusst. Sie rief mich ganz verzweifelt an, weil sie traurig war über all die Fassaden, die sie jahrelang mit aufrecht erhalten hat, nur zum Schein, und aus Gewohnheit. Weil sie Angst hatte, plötzlich allein da zu stehen und die Befürchtung hegte, dass ihr das Leben allein nicht gelingen konnte. Also hat sie lieber das Unausstehliche ausgehalten, und die Mausefalle namens Komfortzone hat voll und ganz zugeschlagen. Doch natürlich haben wir nach und nach einen Ausweg gefunden, wie auch bei anderen Klientinnen. Es geht – man kann die Macht der Gewohnheit brechen, wenn man sie entlarvt als das, was sie ist – unsere größte Feindin für Freiheit und Selbstbestimmung.“

Ich habe noch lange über Tammaras Erfahrungen und ihre Ansichten über die Gewohnheit nachgedacht. An sich ist es nicht falsch, Gewohnheiten zu haben. Sie strukturieren unseren Alltag – kleine Rituale machen das Leben durchaus schöner. Doch was Tammara und auch viele andere esoterische Lebensberater täglich erfahren, ist oft die schwarze Seite der Gewohnheit, die Abhängigkeit: Gewohnheiten können eine Art Suchtfaktor werden. Das ist absolut keine neue Erkenntnis, obgleich die moderne Psychologie sie durchaus bestätigt. Schon die alten Kirchenväter, die auch große Kenner der menschlichen Seele waren, haben über die Macht der Gewohnheit geschrieben, wie Augustinus. Er hält die Gewohnheit für einen Feind, der uns überlistet, zur Wahrheit zu finden. Ob man nun an die Lehren einer Kirche glaubt oder nicht, das möchte ich hier nicht beurteilen, es ist eine persönliche Entscheidung. Doch meine Überzeugung ist, dass unsere größte Angst nicht die ist, in Wahrheit klein und machtlos zu sein, sondern die, groß und mächtig zu sein. Diese Angst steht sicher oft hinter den Gewohnheiten, die uns einengen.

Komfortable Grüße
Deine Stellah

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