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Mein Kartenlegen Fortsetzungsroman: Versunkene Träume

Kapitel 2 Versunkene Träume bei Mein Kartenlegen

Manger & Feist war der Name einer berühmten Anwaltskanzlei in Völkingen-Ortsteil. Man konnte fürwahr sagen: „berühmt“, obwohl es keine etablierte Traditionskanzlei war von der Art, in der der Vater Seniorpartner ist und dem verwöhnten Junior den Sessel warmhält, bis der endlich geneigt ist, ihn einzunehmen. Nein: Roland Manger, der Gründer dieser Kanzlei, war kein Jurist in zweiter oder dritter Generation. Er war kein Akademiker-Sohn. Er war Arbeiterkind, hatte sich alles selbst aufgebaut – hatte in den Semesterferien Bier serviert in den Studentenkneipen am St. Johanner Markt in Saarbrücken, mit dem Spott seiner Kommilitonen gelebt, die dort fröhlich tranken, während er kellnern musste.
Bild zum Roman versunkene_traeume Kapitel 2

Doch Roland hielt durch. Nun war er seit fünfundzwanzig Jahren Anwalt einer berühmten Kanzlei, berühmt deshalb, weil er zufällig, als er noch ein blutjunger Anfänger war, einen Bankräuber verteidigte – und tatsächlich gewann. Aus Mangel an Beweisen wurde Rolands Mandant in einem tagelangen Prozess freigesprochen, weil zuletzt keiner der Belastungszeugen ihn sicher identifizieren konnte. Da das Saarland klein ist und ein Bankraub nicht alle Tage geschieht, zumal nicht einer mit einem spektakulären Freispruch, wurde der Fall und damit auch Rolands Kanzlei schnell bekannt.


Er hatte in Anwaltskreisen, aber sogar auch beim einfachen Volk, das bekanntlich gern mit griffigen und pfiffigen Namen hantiert, den Spitznamen: „der Brecher-Rächer“. Weil er selbst bei Bruch, also Einbruch oder Diebstahl, offenbar noch das Beste herausschinden und seinen Mandanten herausboxen konnte. Die Mandanten kamen seitdem zahlreich, auch wenn kein Einbrecher mehr darunter war, sondern eher kleine Spießbürger, die Großmutters kleines Häuschen ererbt hatten und es nicht mit der krummbuckligen Verwandtschaft teilen wollten. Oder müde Arbeitnehmer, bei denen es nicht zum leitenden Angestellten gereicht hatte und die nun versuchten, sich durch „Kurlaube“ aus der lästigen Verpflichtung des Geldverdienens herauszuschleichen. Das Übliche eben, Alltag in einer mittelgroßen Kanzlei im Saarland, die Strafrecht nur ausnahmsweise macht und auf messingglänzendem Schild auf grauverputzter Wand verspricht: Tätigkeitsschwerpunkt Zivil- und Erbrecht.

Die Geschäfte gingen gut, trotz Anwaltsschwemme, und die Familie hatte genug Geld, um sich mit den schönen Dingen des Lebens zu befassen, frei von den Sorgen um den täglichen Lebensunterhalt, die heute so viele Menschen auf den Boden drücken. Und so hätte Roland zufrieden sein können und Jossi ebenfalls. Doch ein Fische-Mann, mit seiner charakterlich labilen Art, ist in der Seele nie wirklich zufrieden. Venus, die Expertin von www.mein-kartenlegen.de, hatte Recht mit ihrer astrologischen Analyse: Roland war ein Prototyp dieses Sternzeichens, immer vage und unverbindlich, ungreifbar, ohne feste Ziele und Resolutionen, wenngleich durchaus interessiert an der spirituellen Welt. Dass ihm der Erfolg im Beruf und auch im Privatleben gleichsam golden zugeflossen war, wenngleich er anfangs harte Arbeit geleistet hatte, genügte ihm.

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Jetzt wollte er ausruhen und die Kämpfe aufgeben, seinen Wohlstand genießen und sich in Ruhe der Wellness und der Kunst, mal einem Konzert von Daniel Barenboim und gelegentlich Golf mit Alt-Politikern widmen. Die Zukunft ihrer Ehe war also für die kommenden zwanzig Jahre im Voraus bestimmt. Eine unerträgliche Vision für eine das Risiko liebende Skorpion-Frau wie Jossi, die – mit wahrhaft spanischem Geblüt, obwohl sie aus einer unscheinbaren deutschen Provinz stammte – eher blitzende Dolche, gefährliche Duells und Liebesschwüre bis zum Tod erwartet hätte. Ihr Sinn stand, ganz wie man es ihrem Sternzeichen so gern nachsagt, nach festen Grundsätzen und kompromissloser Liebe. Roland mit seiner steten Indifferenz war einfach nicht der richtige Mann für sie. Und was noch schlimmer war: er schwamm in fremden Gewässern…

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(*1) Hinweis zum Roman "Versunkene Träume": Die Handlung und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wären rein zufällig. Alle Rechte vorbehalten. Der Roman "Versunkene Träume" ist urheberrechtlich geschützt. Sämtliche Verwertungshandlungen, insbesondere Vervielfältigung, Übersetzung, öffentliche Zugänglichmachung, Einspeisung in elektronische Medien, auch auszugsweise, dürfen nur mit ausdrücklicher, vorheriger schriftlicher Genehmigung des Seitenbetreibers erfolgen.