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Das mystische Tarot: Der Turm

16. Tarotkarte: Der Turm

 

Die Zahlkarte Sechzehn zeigt den „Turm“ im Tarot. Es ist ein bewegtes Bild, das hier offenbart wird: ein wirklicher Turm – manchmal ist es der Turmbau zu Babel – stürzt zusammen und zerbricht in Einzelteile, oft schlägt unvermittelt ein Blitz ein und sorgt so für das Zerbrechen und Zerbersten der alten Struktur. Auf der psychologischen Ebene bedeutet dieses große Arkana des Tarots, dass eine alte Struktur in unserem Leben wirklich aufbricht und so Platz für Neues schafft. Ähnlich wie die Karte Zehn – das Rad oder Rad des Schicksals – bedeutet auch der Turm im Tarot, dass Bewegung in eine vorher festgefahrene Sache kommt und der frühere Stillstand nun vorüber ist. Anders jedoch als in der traditionellen Karte des Rades, das sich mit Beständigkeit und einer gewissen Vorhersehbarkeit dreht, handelt es sich beim „Turm“ um radikale, unvorhergesehene oder unvorhersehbare Entwicklungen, um Wechselfälle des Schicksals, dramatische Überraschungen und Einbrüche in unser gewohntes Leben.

 

Als Ereigniskarte steht der Turm im mystischen Tarot auch für das schlussendliche Überwinden von Schwierigkeiten aufgrund einer plötzlichen Veränderung. Er bedeutet aber auch, dass wir einer unguten Entwicklung zu lange zugesehen haben und nun auf einmal die Dinge eine Eigendynamik entwickeln, zum Beispiel, wenn wir in einer unglücklichen Liebesbeziehung feststecken und sich unser Partner mehr und mehr von uns abwendet, was uns plötzlich durch ein Signal offensichtlich wird. Die Zahl Sechzehn hat auch die Quersumme Sieben und steht somit für das Mystische, Magische und Unergründliche an sich; deshalb heißt dieses Motiv im Tarot de Marseille auch „la Maison de Dieu“, das Haus Gottes, also das Manifestieren eines göttlichen, aber für die Menschen oft unergründlichen Willens.

 

Der Turm im Tarot kann auch bedeuten, dass sich am Arbeitsplatz oder in der Familie ein Konflikt entspinnt, der scheinbar wie aus heiterem Himmel kommt – wie der sinnbildliche Blitz aus den Wolken – der sich aber in Wahrheit aber schon lange durch „Donnergrollen“, also unterbewusst schwelende Ängste und Sorgen angekündigt hat. Wenn man diese Karte zieht, sollte man nicht davon ausgehen, dass sich die Planungen für die nächste Zukunft so erfüllen, wie man sich das vorgestellt hat, sondern dass irgendetwas oder irgendeiner sprichwörtlich Feuer an die Sache legt.


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