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Astrologie bei Mein-Kartenlegen


Astrologie Sonne

Der tägliche Lauf der Sonne am Himmel gehört seit schon der Frühzeit der Menschheitsgeschichte zu den faszinierendsten Ereignissen überhaupt, die unsere Wahrnehmung und Orientierung erheblich prägen.

Wenngleich sich, astronomisch betrachtet, die Erde richtiggesehen um die Sonne, die ein Fixstern ist, dreht und nicht etwa umgekehrt, so entsteht doch beim unvoreingenommenen Betrachter der Natur stets der Eindruck, der hellste Himmelskörper unseres Sonnensystems würde permanent um unsere Erde rotieren und durch seine vermeintliche Bewegung die wiederkehrenden Ereignisse von Morgen und Abend, Mittag und Nacht erzeugen.

Beliebte antike Mythen wie die von Gott Helios im von Pferden gezogenen Sonnenwagen, der über das Firmament reist, oder dem ewig jugendlichen Apoll, der über den Himmel jagt und so Helligkeit und Licht mit sich bringt, sind frühe anthropomorphe Charaktere, die das „Aufgehen der Sonne“ und ihren Verlauf bis zu ihrem Untergang beschreiben sollen.

Die Weisheitslehren der Antike, von Babylon und Sumer über Ägypten bis nach Griechenland und Rom, waren zutiefst von dem natürlichen Verlauf der Sonne und einem daraus erwachsenden Sonnenkult mit einer Verehrung von Lichtgottheiten geprägt. Auch die Jahreszeiten in der Natur galten nicht nur als biologische Abläufe von Wachstumsphasen, sondern standen in symbolischer Verbindung mit der vermeintlichen Wanderung des Sonnen-Gotts über den Himmel: Frühling, Sommer, Herbst und Winter waren in der mystischen Naturwahrnehmung der frühen Kulturen zugleich auch unterschiedliche saisonale Repräsentanten des Sonnenlaufs und des Sonnengotts selbst.

Aus diesen frühen Beobachtungen natürlicher Erscheinungen und ihrer kultischen Aufwertung in der Verehrung der Sonne entstand schon vor Tausenden von Jahren eine der ältesten Wissenschaften der Menschheit: die Astrologie, wörtlich die „Lehre von den Sternen“. Im Zentrum der Astrologie stand der Lauf der Sonne über den Himmel und ihre weithin lebensspendende Kraft für Mensch und Tier, und ihr Bewirken der Jahreszeiten, welche ihrerseits in tatsächlicher und symbolischer Form das Wachsen und Vergehen aller Natur, auch der menschlichen Geschicke, repräsentieren.

Astrologie: Vom Sonnenrad zum Sonnenzeichen

Astrokreis

Die vier Jahreszeiten in der Natur, die durch ein Zu- oder Abnehmen der Sonnenkraft entstehen, wurden selbst schon früh durch so genannte symbolische Archetypen repräsentiert: Widder (Frühling), Krebs (Sommer), Herbst (Waage), Winter (Steinbock).

Diese Zeichen nannte man in der Astrologie „Kardinalzeichen“, weil sie zum einen den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde vorstehen, die als Bausteine der physischen Welt gelten, und weil sie zum anderen auch den allgegenwärtigen Wechsel der Jahreszeiten markieren. In der psychologischen Astrologie gehören die Kardinalzeichen zudem zu den Zeichen, denen man besondere Ich-Stärke und Pioniergeist nachsagt – „kardinale“ Qualitäten, Führungskompetenzen eben!

Doch auch alle anderen acht Sternzeichen im Zodiak, die man in so genannte feste oder bewegliche Zeichen einteilt, haben eine sowohl individuelle als auch psychologische und symbolische Bedeutung.


Die zwölf Sternzeichen repräsentieren generell die zwölf Monate im Jahr und deren typische Charakteristik in der Natur und analog auch in der Persönlichkeitsentfaltung des Menschen, welche den natürlichen Gegebenheiten entspricht und mit diesen korrespondiert. So gelten etwa Menschen, die im Winter geboren sind, generell als ernster und „frostiger“ in ihren Emotionen als Sommer-Geborene, die in vielem „lichter“ und leichtfertiger sind, oder gar ein „sonniges“ Gemüt besitzen.

Doch diese psychologischen Einteilungen sind noch sehr vereinfacht und reichen nicht an die tatsächliche Fähigkeit der Astrologie heran, den Charakter einer Person individuell aufgrund des Sonnenzeichen und des Mondstands und des Aszendenten genau zu bestimmen. Die Astrologie ist seit ihren Anfängen sowohl eine Kunst, als auch eine präzise Wissenschaft, die sich die Jahrtausende alte Kenntnis von Sonnenständen und Verläufen in der Natur zu Nutze macht, um präzise Analogien zum menschlichen Leben zu erstellen, die oft erstaunlichen Wahrheitswert besitzen.

Von der Naturwissenschaft zur Psychologie

Die Astrologie hat in der Geschichte der Kultur, wie kaum eine andere forschende Betrachtungsweise des Menschen, einen ständigen Bedeutungswandel hinter sich gebracht. In ihren Anfängen in der antiken Welt war sie ein anerkanntes Weisheitssystem – vielleicht das Weisheitssystem überhaupt, welches neben astronomischem und psychologischem auch okkultes (verborgenes) Wissen in sich barg, welches nur Eingeweihte entschlüsseln konnten. Im christlichen Mittelalter galt die Astrologie hingegen als gottlos und als Hexerei, welche dementsprechend nur im Geheimen (und immer in Furcht vor der allgegenwärtigen Inquisition und ihren Spionen) stattfinden durfte.

Doch gab es andererseits gerade im Astrologie-feindlichen Mittelalter auch berühmte Staatsoberhäupter wie König Rudolf von Prag, der völlig fasziniert war von diesem von der Kirche gar nicht so gern gesehenen esoterischen Rätselwerk. Erst in der Renaissance mit ihrem Wiederaufgriff antiker Klassiker und Menschenbilder wurde auch die Astrologie wieder allgemein hoffähig, doch es sollte noch bis zur Neuzeit dauern, bis die Sternenkunde sich in hohe und höchste Kreise der Prominenz und Politik begeben konnte, ohne einer Verfolgung ausgesetzt zu sein.
Sternenkunde

Heute kann von einer Verfolgung von Astrologen oder Horoskop-Gläubigen keinesfalls mehr die Rede sein, und das nicht nur aufgrund der seit den achtziger Jahren bekannten Tatsache, dass Experten wie Elisabeth Tessier den französischen Staatspräsidenten Mitterrand und Psi-Fachleute Staatsoberhaupt Gorbatschow im russischen Kreml astrologisch berieten, sondern auch aufgrund der allgemein hohen Frequenz des Themas Sternenkunde in populären Presseorganen und im Internet.

Tatsächlich beklagen viele Kenner der Sternenkunde heute die hohe inflationäre Verbreitung von Astrologie in populären Zeitschriften und Unterhaltungskultur. Puristen meinen zwar kritisch, diese „haute vulgarisation“ der Astrologie sei eine starke Vereinfachung, die dem wirklichen Charakter und der Tiefe dieser einst okkulten und aufgrund ihrer Komplexität zu Recht nur wenigen zugänglichen Lehre nicht gerecht würde.

Und dennoch hat die große Popularität der Astrologie im Unterhaltungsbereich ihrer Bedeutung für den Bürger durchaus keinen Abbruch getan: in der aktuellen Umfrage eines Meinungsforschungs-Instituts gaben fast vierzig Prozent der Befragten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, dass sie an Astrologie glauben und gelegentlich ihr Horoskop lesen.

Astrologie: Die Weisheit der Sterne als Lebensrat

Heute gibt es, anders als früher, einen ungemein leichten und unkomplizierten Zugang zu den großenteils entschlüsselten Geheimnissen der ehemals okkulten Wissenschaft Astrologie. Eine Vielzahl von Fachzeitschriften, Kulturforschung, ja sogar Kurse an US-amerikanischen Universitäten bieten astrologisches Wissen auf hohem Niveau, meist vermischt mit der Tiefenpsychologie nach Carl Gustav Jung, zum Studium oder Selbststudium als Erkenntnishilfe und Qualifizierung an.

Doch auch der Laie kann sich die Weisheit der Sterne in seinem Alltag zu Nutze machen, um Aufschlüsse über sein Leben zu erhalten. Zwar wollen die meisten Menschen spontan wissen, „was die Zukunft bringt“ – also welche Ereignisse demnächst auf sie zukommen, in Liebe, Familie und Beruf – doch die Astrologie hat viel mehr zu bieten als eine „bloße“ Vorhersage von kommenden Geschehnissen im Sinne einer Divination. Die psychologische Astrologie bietet mit ihrer genauen Persönlichkeitsanalyse einen Überblick über die speziellen Begabungen und Potentiale der Person – und ihre individuellen Risiken und Probleme.
Charakter ist Schicksal

Denn Charakter ist Schicksal – das glauben die Astrologen seit alter Zeit. Wenn Sie Ihr Schicksal erkennen und sich bewusst machen wollen und es somit steuern möchten, kann die uralte Faszination der Sterne, die ihren ersten Anfang im Staunen über den Sonnenlauf nahm, auch heute in Ihrem Leben Platz nehmen und Sie über Ihre Chancen und Grenzen orientieren.

Eine Beratung beim Astrologen war noch nie so einfach und so leicht zugänglich wie heute, zum Beispiel dank esoterischer Lebensberatung am Telefon, wo man ohne Wartezeiten sofort mit einem Experten sprechen kann, der die Weisheit der Sterne punktgenau auf das gestellte Problem hin erfasst. Und der Nutzwert kann auch heute, oder gerade in unserer schnelllebigen Zeit, so hoch sein wie in der Antike, als die Weisheit des Sternendeuters mit Gold aufgewogen wurde.

Denn das symbolische Gold, das hier zu schürfen ist, ist die Selbsterkenntnis, die aus jedem astrologischen Werk immer neu entspringt – ob als Tageshoroskop, Jahreshoroskop oder als Persönlichkeitsanalyse per Radixhoroskop und Geburtschart.